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Enorm wichtiger Dreier für den SV Türkgücü-Ataspor München

Der SV Türkgücü-Ataspor München besiegte den Lieblings-Gegner Freising knapp mit 1:0 und zeigte sich gut erholt von der Niederlage der letzten Woche gegen Kirchheim. In den letzten drei Jahren blieb die Mannschaft gegen die Domstädter auf eigenem Terrain immer siegreich.
Zwar war der Sieg dieses Mal sehr umkämpft, aber aufgrund der kämpferischen und vor allem in der zweiten Hälfte des Spiels gezeigten Leistung, war der Sieg der Münchner verdient.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein, von den Gästen taktisch gut geführtes, Spiel. Sie wollten sich diesmal keine Blöße gegen die Münchner geben. Daher standen sie sehr tief und versuchten aus der dicht gestaffelten Abwehr mit Konterschlägen durch Hohlenburger zum Erfolg zu kommen. Auf der anderen Seite wirkten die Gastgeber in der ersten Hälfte etwas unsicher und spielten sehr verhalten. Damit war das Spiel vor den beiden Toren sehr arm an Szenen. Lediglich ein Kopfball in der 15. Min. durch Onur Yilmaz strich knapp am Tor und der Freisinger Moritz Sassmann zielte in der 43. Min. hauchdünn am linken Pfosten vorbei.

Somit stand es zur Halbzeit 0:0. Dieses Ergebnis entsprach auch dem Spielverlauf.

Nach der Halbzeit kam eine weitaus engagiertere Elf von Coach Alper Kayabunar auf das Spielfeld. Man merkte der Mannschaft jetzt an, dass sie unbedingt das Führungstor erzielen wollten.

Das wäre Ihnen auch beinahe kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit in der 48. Min. durch Cengiz Ötkün geglückt. Er wollte die scharf nach innen geschlagene Flanke von Ferhat Mavi mit der Hacke in die Maschen befördern, aber die Plastikkugel prallte von dem Abwehrspieler Nelson Miller vor der Torlinie auf das Spielfeld zurück.

Eine glückliche Hand bewies der Trainer Alper Kayabunar mit der Einwechslung von Stürmer Salif Boubacar in der 56. Min. Denn kaum war er auf dem Platz, erzielte er in der 61. Min. mit einem herrlichen Lupfer über den Torwart Dominik Schlerf die Führung zum 1:0 für die Rotweißen.

Danach wurde das Spiel lebendiger. Jetzt gaben die Gelb-Schwarzen ihre defensive Grundstellung auf und versuchten schnell den Ausgleich zu erzielen.

Fast wäre ihnen dies auch in der 65. Min. geglückt. Keeper Nazim Kücükkaya musste sein ganzes Können aufbieten, um einen auf das Lange Eck gezirkelten Schuss auf der Torlinie zu entschärfen.

Er musste allerdings danach lange behandelt werden, da er dabei sehr unglücklich mit der Schulter auf dem Boden aufschlug. Zum großen Glück für die Münchner Türken konnte der starke Keeper an diesem Tag weiter machen und legte damit eine eindrucksvolle Performance hin. Denn auch in der Endphase war er immer wieder der sichere Rückhalt für die Gastgeber, die auch die letzten Minuten und die sehr lange Verlängerung von 6 Minuten etwas hektisch, aber unbeschadet über die Bühne brachten.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte an diesem Tag der lauf- und kampfstarke Burkibar Cisse .

Überhaupt stimmte bei der gesamten Truppe von Chef-Trainer Alper Kayabunar die kämpferische Einstellung.

Einziger kleiner Schatten des Tages: leider musste kurz vor Schluss der Mittelfeldmann Volkan Cukur mit Verdacht auf Schulterverletzung mit dem Notarztwagen in das Krankenhaus gefahren werden.

Mit diesem hart erkämpften, aber hoch verdienten Sieg verschafften sich die Münchner Türken  etwas Luft in den unteren Regionen in der Tabelle. Allerdings geht der spannende Kampf um die rettenden Plätze in der Tabelle weiter.

Nächste Woche steht die schwierige Auswärtspartie gegen SB Rosenheim an, die richtungsweisend für die nächsten Wochen sein wird.

TOR:
1:0  61.Min Salif Boubacar

SV Türkgücü-Ataspor München: Nazim Kücükkaya, Erhan Kilic, Mevlüt Cam, Onur Yilmaz, Mert Gündüzalp, Umut Mutlu, Volkan Cukur (84. Min. Ibrahim Cakir), Ferhat Mavi (56. Salif Boubacar), Cengiz Ötkün,

Önder Ötkün (81. Gentrit Drenica, Burkibar Cisse.